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RecyclingWeniger Elektronikschrott |
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Von diesem Jahr an werden in Europa deutlich mehr alte Elektro- und Elektronikgeräte wiederverwertet werden – wie zum Beispiel Waschmaschinen, Fernsehgeräte, Mikrowellen, Staubsauger, Handys und, natürlich, Computer. In Deutschland produzieren die rund 38 Millionen Haushalte in jedem Jahr 1,1 Millionen Tonnen E-Schrott.(1) HP hat sich in allen Phasen des Gesetzgebungsprozesses an einer neuen europäischen Richtlinie namens WEEE beteiligt. WEEE steht für „Waste Electrical and Electronic Equipment“ und regelt das Recycling von Elektro- und Elektronikgeräten. Die europäische Richtlinie setzt auf das Herstellerprinzip: Jeder Produzent ist verantwortlich für alle seine Produkte, die er nach August 2005 ausliefert. „Ökologische Nachhaltigkeit ist ein Schlüsselelement für HPs Verantwortung als globales Unternehmen und zugleich die Grundlage für unseren langfristigen Geschäftserfolg“, betont Klaus Hieronymi, HP Umweltmanager für Europa, den Nahen Osten und Afrika. Schon jetzt werden jeden Monat 1.800 Tonnen Computerhardware in den HP Recyclingzentren wiederverwertet. Bis zum Jahr 2007 will HP 500.000 Tonnen Produkte und Zubehör recyceln.
In Reutlingen hat HP einen Modellversuch für die europäische WEEE-Richtlinie gestartet. Ein Pilotprojekt in Zusammenarbeit mit den zuständigen Behörden in der 110.000-Einwohner-Stadt hat gezeigt, dass der Zuspruch für IT-Recycling gross ist, wenn man Verbrauchern die Möglichkeit dafür gibt. „Heute kommen die Verbraucher noch auf uns zu, wenn sie ihre Computer recyceln lassen wollen. In Zukunft können sie ihre Computer einfach bei ihren städtischen Sammelstellen abgeben“, sagt Klaus Hieronymi. Gemeinsam mit Sony Europe, Braun und Electrolux hat HP eine Europäische Recycling-Plattform eingerichtet, die elektronischen und elektrischen Schrott europaweit wiederverwertet. Der Wettbewerb trägt dazu bei, die Qualität der Wiederverwertung zu steigern und die Kosten für den Verbraucher zu senken. Auch Unternehmen wie Samsung, Logitech und Remington beteiligen sich daran, die Verwertung von E-Schrott auf einer gesamteuropäischen Basis anzugehen, statt nach einer Vielzahl von nationalen Lösungen zu suchen.
Jeder HP Kunde kann künftig dazu beitragen, die Umwelt zu schützen. Privatkunden brauchen nur ihre HP Geräte bei städtischen Sammelstellen abzugeben. Von dort werden die Produkte zu einer anerkannten Wiederverwertungsstätte transportiert. Unternehmen wie HP müssen dieses Recycling finanzieren; die Verantwortung für das Produkt am Ende seines Lebenszyklus liegt also beim Hersteller. HP wird die Wiederverwertung aller Geräte übernehmen, die HP Geschäftskunden bei einer autorisierten Sammelstelle abgeben. Damit greift HP einer Entwicklung vor, die in Zukunft wesentlich für gute Kundenbeziehungen sein wird: Die Frage der Entsorgung und Wiederverwertung elektronischer Geräte. „Wir wissen, dass Kunden unser Recycling-Programm aktiv unterstützen wollen“, sagt Zoe McMahon, HP Managerin für Umweltstrategien und Nachhaltigkeit in Europa, dem Nahen Osten und Afrika.
HP berücksichtigt die Elektronikschrott-Problematik in allen Etappen des Lebenszyklus eines Produkts: vom Design über die Herstellung bis zur Entsorgung. Alle neuen HP Modelle sind darauf ausgelegt, die Leistungsfähigkeit ihrer Vorgänger zu übertreffen und dabei Energie und Materialien einzusparen – zum Beispiel statt 15 verschiedener Kunststoffe nur noch zwei zu verwenden und dadurch die Wiederverwertbarkeit entscheidend zu erhöhen. „Die Ökobilanz eines Produkts wird zum grössten Teil schon in der Konstruktionsphase festgelegt“, erklärt Klaus Hieronymi. „Deshalb erfordert auch erfolgreiches Recycling Innovation.“ Das hat bei HP bereits Tradition: HP verzichtet auf Klebstoffe zugunsten von mechanischen Steckverbindungen; einige HP Scanner brauchen dank der „Contact Image Sensor“-Technologie keine Quecksilberlampen mehr. Ausserdem arbeitet HP kontinuierlich daran, den Einsatz nicht-recycelbarer Materialien in seinen Druckerpatronen zu minimieren. So hat HP eigens ein Bauteil für den HP Scanjet entwickelt, das zu einem Viertel aus recycelten HP Tintendruckpatronen besteht und zu drei Vierteln aus recycelten Plastikflaschen.
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